© 2019  Markus E. Bader

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SYNOPSIS

Der Dokumentarfilm IWACU MU MURYANGO (Arbeitstitel) zeigt den Alltag von tapferen Kindern und Jugendlichen: Carmella, Eric, Jennifer und Liliane, die in ihre biologische oder erweiterte Familien oder Pflegefamilien integriert wurden. Sie gehören zu den 76 Kindern und Heranwachsenden, die im Peace Village, einem früheren Waisenhaus der Nichtregierungsorganisation SINAPISI RWANDA in Kigali, der Hauptstadt Ruandas, aufwuchsen. IWACU MU MURYANGO gewährt Einblicke, wie diese Kinder und jungen Erwachsenen über ihr Leben dachten, bevor sie ins Waisenhaus kamen, während sie dort lebten und nachdem sie in Familien aufgenommen wurden. Liliane, eine der jungen Frauen, muss entscheiden, ob sie in der Familie ihres Vaters sicher ist und muss einen schwierigen Entschluss fassen.

Die ProtagonistInnen erklären im Detail, wie sich ihr Leben verändert hat. Das Team begleitet sie in ihrem Alltagsleben, mit ihren Familien und in der Schule, um echte Einsichten zu gewinnen, was es bedeuten kann, bei verschiedenen Eltern und Erziehungsberechtigten aufzuwachsen, und große Veränderungen in ihrem Leben während der schwierigen Phase der Pubertät zu erleben. Welche Wünsche und Pläne haben sie für ihre Zukunft? Vielleicht bedeutet die Veränderung auch eine Chance, alte Verhaltensmuster, die ihr Leben erschwert hatten, hinter sich zu lassen.

 

Der Dokumentarfilm gibt auch den neuen Bezugspersonen eine Stimme. Diese erzählen, wie die Kinder und Jugendlichen von ihnen aufgenommen wurden, welche Herausforderungen und Chancen die Familien erlebten und weiterhin erleben, und wie die Beziehung jetzt, vier Jahre nach der Schließung des Waisenhauses, sich entwickelt hat. In Zusammenarbeit mit der Kinderschutzbehörde (National Commission of Children - NCC) und dem Familienministerium (Ministry of Gender and Family Promotion - MIGEPROF) initiierte SINAPISI RWANDA eine eigene Betreuungsform für diese Familien, um das Reformprogramm Tubarere Mu Muryango („Wir wollen Kinder in Familien aufwachsen lassen“) zu stärken und weiterzuentwickeln. Auf der Grundlage von Stellungnahmen der MitarbeiterInnen dieser Behörden und Organisationen geht der Dokumentarfilm des Weiterender Bedeutung und dem genauen Kontext dieser ehrgeizigen Reform und den Synergien zwischen ihnen und anderen Beteiligten nach.

 

TEASER

DIE FILMEMACHER*INNEN

Kamera: Habarugira Valens

1. Kamera-Assistenz: Nyangezi Papias

2. Kamera-Assistenz: Kwizera Justin

Line Producer: Mahoro Nicodeme

Tontechnik: Nzeyuwera Régis

Lichttechnik: Nsengiyumva Jean Luc

Schnitt: Habineza Jean Baptiste

Übersetzung: Nizigiyimana Gratias

Transport: Bushayija Tharcisse

Administration/ Genehmigungen: Havugimana John Peter & Harerimana Ahmed

 

Kemayire Gahunga Pierre

 

Koproduktion

Ndimbira Shenge Claudine

Regie

Markus E. Bader

Produktion

 
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